Kadapa Swami Kopf

 
 
                  Auszüge aus :

 "The Identity of Soul & God - The Secret of Vedanta"
 
                     (
" Jeeva Brahmaikya Vedanta Rahasyam")
  ("Die Identität von Seele & Gott - Das Geheimnis des Vedanta)     
                           (Übertragung von Swami Brahmananda)  
 

    Alle auf www.prana-yoga.de veröffentlichten Texte und Übersetzungen von Kadapa Swami Satchidananda Yogeeshwar unterliegen dem  
  © Copyright "Cuddapah Sri Sachidananda Yogeeshwarar's Mathalayam Trust (R)" (Cuddapah Swami Mutt, Bangalore, Indien).

  • Die illusionäre Wahrnehmung der Welt, wie eine "Schlange im Seil"                    
  • über Karma
  • Mittel das Gemüt zu bezwingen /den Geist zu beherrschen
 

Die illusionäre Wahrnehmung der Welt, wie eine "Schlange im Seil" (Auszüge S.57-63):

 
... Das materielle Universum ist somit eingehüllt in Maya oder Illusion. Sri Shankaracharya (ca. 788- 820, großer Vertreter des Advaita-Vedanta und Begründer des Swami Ordens) hat herausgestellt, daß alles nur einen falschen Anschein erweckt, wie eine Schlange, die im Zwielicht in einem Seil gesehen wird (bzw. wird das Seil für eine Schlange gehalten).
.... Ein Seil das in der Dämmerung auf der Straße liegt, wird für eine Schlange gehalten und verursacht Furcht. In dem Moment, wo die Verwechslung durch jemanden aufgezeigt wird, der versichert, daß es ein Seil ist und keine Kobra, verschwindet die Täuschung.
Auf die gleiche Weise wird durch einen Wahrnehmungsfehler das Paramatman (das wahre Selbst /Gott/Überseele) als Jiva (Einzelseele/Individualität/Ego) angesehen. Diese falsche Auffassung wird in dem Moment ausgeräumt, wo der Guru (spiritueller Lehrer/Meister = der die Dunkelheit des Geistes beseitigt / Gu= Dunkelheit/Finsternis, Ru= beseitigen) deutlich macht und herausstellt, daß die Jiva oder das Ego nichts anderes ist, als das Parabrahman, und das "Ich" erkennt seine eigene wahre Natur.
Genau wie Unwissenheit ein Seil zu einer Schlange macht, so wird auch das Universum für etwas gehalten, was es in Wirklichkeit nicht ist und die Menschen werden getäuscht. Das Seil-Schlange-Beispiel ist eine grundlegende Analogie des Vedanta...
.,. Dieser Samsara (Geburtenkreislauf) oder das weltliche Leben ist wie die Schlange... Die Täuschung ist der Unwissenheit geschuldet oder dem Bedarf an Wissen von der Wahrheit. Dies existiert so seit der Erschaffung des Universums und seither zusammen mit dem "Ich" oder "Ego". Menschen fühlen es und versuchen dies (die Täuschung) mit verschiedenen Mitteln aufzulösen. Einige rauchen Ganja (Haschisch), andere wiederholen mystische Silbenfolgen oder Worte (Mantren), einige wenige meditieren, einige gehen auf Pilgertouren oder greifen zu Ritualen, andere Beten, einige führen Opferhandlungen aus oder vollführen Akte der Barmherzigkeit oder bauen Tempel und Unterkünfte oder graben Brunnen für den Nutzen der Allgemeinheit. Aber all das nutzt nichts in Hinblick auf die angestrebte Beseitigung der Unwissenheit. Das einzige Mittel was übrig bleibt, ist das Erlangen von wahrer Weisheit durch das Praktizieren von Meditation, d.h. entzünde mit unbeirrter Hingabe und Reinheit im Herzen, die Lampe des "Ich" oder Ego mit der Flamme der Mantras "Soham" oder "Aham Brahmasmi", d.h. "Ich bin Er" , "Ich bin Brahman" und im selben Moment wird die Schlange des Samsara (Geburtenkreislauf) getötet, die wahre Natur des "Ich" wahrgenommen als Satchidananada (Sein, Bewußtsein, Glückseligkeit) und ewiger Frieden erlangt.....
... Säubere das Gemüt von allen Leidenschaften und halte es rein und die intensive Hochstimmung die darauf folgt, wird sich im Gesicht zeigen, das Gesicht als Anzeiger für den Gemütszustand. Wenn das Gemüt friedvoll ist, ziehen sich die Sinne in sich selbst zurück und sind beruhigt. Wenn der Geist nicht zu den Sinnen hingezogen wird, beginnt er in sich selbst zu blicken und Selbstbeobachtung setzt ein. Wenn er den Blick auf das "Ich" richten kann oder das Atman oder die innere Seele, wird er eins damit und geht darin auf. Das ist es was Manas-Tapas oder geistige Askese genannt wird.
So hat das Vedanta auf das Seil-Schlange Beispiel zurückgegriffen, um sein Geheimnis und seine wahre Lehre zu begründen.
Wir haben in diesem Buch den Leser in die mystische (Silbe/Mantra) Pranava (Aum) eingeführt, welche das allmächtige, allgegenwärtige, glückselige und subtile ParaBrahman repräsentiert. Es sollte unaufhörlich darüber meditiert werden. Wenn Meditation auf dieses formlose, qualitätslose, unpersönliche Ewige nicht möglich ist, sollte als Sprungbrett für das Erstere, Meditation auf einen persönlichen Gott (Saguna Brahman) aufgenommen; oder zur Bildnisverehrung gegriffen werden. Wenn auch das als zu schwer gefunden wird, sollte Bhajan oder das Singen des Namens einer Lieblingsgottheit durchgeführt werden, alle Gedanken an eine Belohnung dabei aufgebend. Sollte selbst das zu viel sein, dann sollten Tätigkeiten mit den besten Motiven ausgeführt werden. Wenn sogar das nicht getan werden kann, dann gibt es absolut kein Entrinnen aus den Runden der Geburten, Tode und Wiedergeburten....
 
über Karma (Auszüge S.72-74):
 
„... Karma oder Tatenfrucht ist von dreierlei Art:
 
  1. Sanchita – angesammeltes Karma
  2. Prarabdham – jenes Karma, dessen Früchte im jetzigen Leben erfahren
  3. Agamyam – jenes Karma, welches im nächsten Leben Früchte zeigen wird
 
1. Sanchita Karma
- Jeder von uns hatte bereits zahllose Geburten in der Vergangenheit, seit die Welt in Entstehung kam. Die Ansammlung aller Taten in jenen, guter wie schlechter, die noch keine Früchte gezeigt haben formen das Sanchita Karma.
 
2. Prarabdham Karma – Das was sich jeder entschlossen hat im gegenwärtigen Leben aus dem Sanchita Karma zu erfahren, ist das was Prarabdham Karma genannt wird.
Um dies im Detail zu illustrieren, lasst uns zum Beispiel den Fall von jemandem annehmen, der in seinen vorhergehenden Inkarnationen ein Guthaben angesammelt hat von 100 Säcken an guten und 5 Säcken an bösen Taten, welche abgearbeitet werden müssen. Lasst uns auch annehmen, dass er sich in diesem Leben vorgenommen hat die Frucht von zehn Säcken seiner guten Taten und einen halben Sack seiner bösen Taten zu erfahren und dass er ein Leben von 80 Jahren Dauer pachtet, zurücklassend eine Differenz von 90 Säcken Verdienst und 4 ½ Säcken Sünde. Da er mehr Gutes als Schlechtes getan hat, ist er natürlicherweise entweder in einer königlichen, oder anderen, sehr gut dastehenden Familie geboren und erfährt mehr Glück als Unglück – letzteres in Form von dem Wunsch nach Söhnen, oder, wenn ein Söhne geboren wurden, sind sie nicht wie gewünscht; oder die Ehefrau ist böse und verhält sich nicht gut; oder es gibt Sorgen, Reichtum betreffend usw.
Nehmen wir den Fall von jemand anderem an, der ein Konto von 100 Säcken an schlechten und 5 Säcken an verdienstvollen Taten hat. Lasst uns weiter annehmen, dass er auch eine Lebensspanne von 80 Jahren hat. Dieser muss natürlich einen größeren Anteil an Sündenfrucht erdulden und hat sich deshalb entschlossen 10 Säcke an Sünde und einen halben Sack an Verdienst abzuarbeiten. Er inkarniert deshalb in der Familie eines Kuli oder Bettlers und leidet sein gesamtes Leben lang. Da er nur ein kleines Guthaben von einem halben Sack an Verdienst hat, sind seine glücklichen Momente nur sehr selten und in weiten Abständen zueinander. So formt jedermann sein eigenes Lebensglück, entsprechend seinem Guthaben an Verdienst und Sünde.
 
3. Agamyam Karma – Oder das was kommen wird. Alle guten und schlechten Taten die während der gegenwärtigen Lebenszeit getan werden formen das, was Agamyam Karma genannt wird - jenes, dessen Früchte folgen werden. Am Ende dieses Lebens, werden diese das vorherige Sanchita Karma (Angesammeltes) anschwellen lassen, machen dies fast zu einem ständigen Lager woraus von Inkarnation zu Inkarnation abgegriffen werden kann, machen unendliche Geburten und Tode nötig und halten die Fesselung des Geistes an die Materie aufrecht. So führt Agamyam (Zukünftiges) zu Sanchita Karma (Angesammeltes), was in Prarabdham Karma (Gegenwärtiges) resultiert, somit zu einem Teufelskreis führend. Dies kann mit einem Bauern verglichen werden, der Reis sät, verpflanzt, Unkraut jätet, nach dem Ertrag sieht und, wenn er reif ist, ihn erntet, trocknet und lagert. Aus seinem Speicher nimmt er von Zeit zu Zeit davon eine Menge für den Erhalt von sich und seiner Familie. Der Reis in dem Speicher entspricht seinem Sanchita Karma (Angesammeltes), das was er für seinen eigenen Verbrauch herausnimmt kann als Prarabdham Karma (Gegenwärtiges) betrachtet werden, und das Ausführen des säens des Reis zur Zeit des Erntens und zur Seite legens des neuen Ertrages als Agamyam Karma (Zukünftiges).
 
Taten erfolgen aus Gedanken oder Ideen. Wünsche im Geiste nach Vergnügen formen Agamyam Karma(Zukünftiges). Wenn sich solche Wünsche ansammeln, bilden diese Sanchita Karma, dessen Abarbeitung wiederum wird Prarabdham Karma genannt.
Die Freuden und Leiden unseres gegenwärtigen Lebens wurden geschaffen durch unsere Gedanken, Wünsche und Taten aus vergangenen Leben. Diese reifen und bringen Frucht.
Was wir säen, ernten wir“ ist eine wahre Aussage. Was jedermann jetzt erfährt ist nichts als die Erfüllung vergangener Wünsche, als Teil eines Gesetzes. Da dem so ist, warum kommt es dann beim Menschen zu Egoismus und Eigenliebe und der anmaßenden Annahme „Ich tat dies“, „Ich tat jenes“ und so fort. In Wahrheit haben sein Erfolg oder Misserfolg im Leben nichts mit seiner eigenen Klugheit zu tun. Sein Glück oder das Gegenteil davon, entspringen selbstverständlich den Wünschen, die er in vergangenen Leben unterhielt. Seine gegenwärtigen Fertigkeiten und Wünsche haben damit nichts zu tun, sie sind die unausweichliche Folge vergangener Inkarnationen......“
 

Evolution und Involution von Subjekt und Objekt (Auszüge S.190-194):

... Der erste Schritt zum Erlangen von Atma - Jnana (Selbsterkenntnis) ist wahre hingebungsvolle Anbetung - sagen wir von einem Bildnis, als einem Symbol für das Brahman. Solch eine Anbetung ist wahrlich die Anbetung des Paramatman selbst. Wahre Anhänger sollten einen persönlichen Gott nach ihrem Gefühl annehmen und unaufhörlich mit einpünktiger Aufmerksamkeit seiner Gedenken, so dass sie zu gegebener Zeit zur Ewigen Seligkeit des Selbst geführt werden. Meditation über den formlosen, unpersönlichen Gott ist für einen Anfänger sehr schwierig; denn ist es nicht ein Fakt, das der Geist noch nicht einmal leicht auf ein grobes Objekt konzentriert werden kann? Wie viel mehr wird das so sein, wenn man versucht sich auf eine abstrakte Idee zu konzentrieren? Der Ungeübte sollte sich deshalb zu Beginn der Anbetung einer Bildnisses zuwenden, als einem Trittstein zur Abstraktionsfähigkeit des Geistes. Die Sri Bhagavad Gita sagt deshalb richtig im Kap. 3, Vers 29:
"Wer durch die Eigenschaften der Natur getäuscht ist, hängt an den Funktionen der Eigenschaften.
Der Mensch, der vollkommenes Wissen besitzt, verwirre nicht den Törichten, dessen Wissen unvollkommen ist"

Jene die von den drei Qualitäten (Gunas) bzw. von Maya (der göttlichen Illusionskraft) betört sind, werden den Sinnesobjekten  gegenüber verhaftet. Der Weise sollte daher den Unwissenden - der das Wahre nicht vom Unwahren unterscheiden kann - nicht anweisen den Weg der Tat aufzugeben und sich dieser Weisheit zuzuwenden, da jene nicht zu dieser Höhe aufsteigen und vom Letzteren profitieren können. Es wird nur dazu dienen, sie auch vom Ersteren abzubringen (von der Tat). So wird es sie auch noch diese Früchte verlieren lassen und sie damit zwischen zwei Stühle setzen. Es ist für den Weisen deshalb nicht nur erforderlich, ihnen zu sagen, dass die Tat der erste Schritt zur Befreiung ist, sondern er muss sie auch auf den Weg bringen mittels beidem - Anleitung und eigenem Beispiel. Deshalb legen wir soviel Wert auf die Anbetung eines persönlichen Gottes. ...
 ... der Geist ist ständig fließend und unterhält unzählige Gedanken innerhalb de
s kurzen Zeitraums einer Minute. Es ist deshalb äußerst schwierig ihn zur Ruhe zu bringen. Wenn er vollkommen ruhig geworden ist, wird dieser Zustand "absolute Leere" oder vollkommene Abwesenheit des Geistes genannt. Dieser Zustand ist vom Geist nicht wahrnehmbar. Der stets schwankende Geist sollte folglich zuerst an einen bestimmten Gedanken geheftet werden. Nimm' dazu ein von Dir bevorzugtes und einnehmendes Bild, stelle es Dir im Zentrum des Herzens vor, und wende die ständig nach außen gehenden Geistesströme nach innen. Konzentriere den Geist nun in einem ununterbrochenen Strom auf dieses Bild, wie .... Öl, das von oben in einem ununterbrochenen Strom herunterfließt, oder wie das Nachtönen des Klanges einer guten und großen Glocke. Dies sollte bei Tag und Nacht mit dem nötigen Geschick und mit Beharrlichkeit und unter Zuhilfenahme der mystischen Silbe "Aum" geübt werden. Früher oder später wird der Geist zur Ausgeglichenheit seiner selbst finden. Dieser Geisteszustand wird die "Anbetung eines persönlichen Gottes " genannt. Für weitere Details siehe unser Buch über die Bhagavad Gita, geschrieben in Form eines Dialoges, Kapitel 3, Verse 31 und 32.
 Mit voranschreitender Praxis wird sogar der Gedanke des Bildes absterben und der Geist wird sich in Nichtsein verlieren. Dieser Zustand wird als " Anbetung des Unpersönlichen" beschrieben. Mit anderen Worten wird der Geist in seiner Quelle aufgehen und was übrig bleibt ist " Akasha", das Formlose. Die Weisen sollten sich deshalb zuerst der Meditation auf die Persönliche Form zuwenden, Reinheit des Geistes erlangen und dies als Trittstein für die Kontemplation der Unpersönlichen Art nutzen. Die dieses Geheimnis nicht kennen zielen eher zu hoch, wenn sie sofort mit Nirgunopasana (Kontemplation über das Unpersönliche) beginnen. Sie sind wie Dohlen in Pfauenfedern und, die erforderliche spirituelle Entwicklung nicht habend, verlieren sie sich in Misserfolg und Elend. Nur jene sind qualifiziert für Nirgunopasana, die ihre Sinne und Leidenschaften überwunden haben und feste Herrschaft über den Geist haben. Es sind Anbetende dieser zwei Arten , die über das Brahman kontemplieren (=entweder über den Persönlichen oder den Unpersönlichen Aspekt). Versehen mit der dreifachen Reinheit von Geist, Körper und Sprache, bilden sie die wahren Anhänger und Vergöttlichten.
Erlange zuerst wahre Hingabe und stelle die Reinheit von Geist und Herz sicher. Wende Dich dann dem Yoga zu, praktiziere es unaufhörlich, dabei streng den zugrunde liegenden Regeln folgend, um den Körper nicht zu gefährden, durch umsichtiges und stufenweises Beherrschen der Atmung. Nach einer entsprechenden Zeit wirst du in den Besitz von verschiedenen mystischen Kräften kommen und dich völlig frei und immer glückselig fühlen. Jene, die zu dieser Stufe der spirituelle Entwicklung aufgestiegen sind, werden Siddhas genannt (Personen die Vollkommenheit erlangt haben). Das einzige Ziel des Lebens ist Selbsterkenntnis, die erlangt werden kann durch wahre Hingabe zum Höchsten, Yogapraktiken, Gemeinschaft mit den Weisen und Gottgleichen, Bezwingung der Sinne und des Geistes, Nicht-Verhaftung an den Körper und die Dinge der Welt, tiefe Erforschung der Natur des Wahren bei konsequenter Aufgabe aller weltlichen und vergänglichen Dinge, und letztlich Eins-werden mit der Unendlichen Ewigen Glückseligkeit. Jene, die dieses Ziel erreicht haben werden Muktas - die wahrhaft Befreiten genannt.
 Bildnis-Anbetende sind zweifellos höherstehend im Vergleich zu jenen, die ein Leben in Rohheit führen, d.h. nur essen, trinken, schlafen und es sich gut ergehen lassen, ohne ein Auge für den wahren Sinn des Lebens zu haben. Besser als solche (Bildnis-Anbetende) sind diejenigen, die Meditation auf das Brahman in sich selbst praktizieren; größer als diese wiederum sind jene, welche in abstrakter Kontemplation aufgegangen sind. Glücklicher noch als jene, sind jedoch diejenigen zu nennen, die vom Schicksal so begünstigt sind, ein Leben in Liebe und Ekstase als Jivanmuktas führen zu können. Die, obwohl noch im Körper, tot sind für alle weltlichen Einflüsse und Verhaftungen, sondern durch diese Welt ziehen wie Kinder, Verrückte und Geister; immer in göttlicher Seligkeit aufgelöst.
 Anstatt nach so einem edlen und hohen Ideal zu streben, ist es tausendfach zu bedauern, dass die Menschen atemlos den dahinschwindenden Freuden des Fleisches nacheilen und sich selbst damit allen möglichen Arten von Ärgernissen und Schwierigkeiten aussetzen. Sie erhöhen damit ihre ohnehin schon riesige Last an Sanchita Karma und verwandeln sich damit sozusagen in Lasttiere.
 Was werden sie tun, wenn sich der Tod wie ein Raubtier auf sie stürzt? Wem werden sie die Schuld geben? Der Tod ist sicher, wie lange auch immer ein Mensch leben mag. Ist es sich deshalb nicht jeder selbst schuldig, diese Tatsache anzuerkennen und danach zu streben an der Ewigen Freiheit zu arbeiten, anstatt sein wertvolles Leben getrieben von Geldgier und im Sinnesschwelgen zu verschwenden. Das einzige Ende und Ziel des Lebens ist es Hingabe und Befreiung noch in diesem Körper (Jivanmukti) zu erlangen. Wird Knoblauch seine Natur und üblen Geruch ändern, selbst wenn er auf einem Grundstück, angefüllt mit Kampfer wächst, das mit Moschus gedüngt und mit Rosenwasser bewässert wird? Die Antwort ist ein klares "Nein". Ebenso ist es mit törichten Dummköpfen. Werden sie sich darum kümmern aus förderlichem Rat Nutzen zu ziehen, der ihnen wiederholt und auf vielfache Art und Weise gegeben wurde und wird es ihre unwissende, kurzsichtige und närrische Natur ändern? Es ist anscheinend genauso wie mit einen Muschelhorn in die Ohren eines Tauben zu blasen.
 Sicherlich können jene, deren Geist im tiefen, dunklen Abgrund der Unwissenheit, jenseits der Wahrheit aufgegangen ist, nicht leicht daraus herauskommen......

 

Mittel den Geist /das Gemüt zu bezwingen (Auszüge S.397-407):


Brüder und Schwestern! Wir sollten jetzt damit fortfahren eine klare Beschreibung von der Natur des "Geistes zu geben, welcher ein Hindernis auf dem Weg zu unserer Befreiung ist, wie man ihn effektiv unterwerfen kann und wir uns selbst dabei zur vollen Höhe göttlicher Vollkommenheit erheben können.
 
Das Feuer das mit Hilfe des Windes brennt und wächst, wird auch durch ihn ausgelöscht. Auf die gleiche Weise sollten die Gedanken, welche durch die Atmung entstehen, dazu gebracht werden, sich wieder in ihm aufzulösen. Der "Geist" (Gemüt) ist nichts andres als "Gedanke". Lasst uns den Ozean als ein Beispiel nehmen und die sich daraus ergebende Analogie Euch lehren, alle Gedanken zur Ruhe zu bringen.
 
Der Ozean ist nichts als eine riesige Ausdehnung von ruhigem Wasser, genau wie die wellen-lose Menge von Wasser in einem kleinen Becken. Warum ist das so? Der Grund ist einfach. In einer großen, ungestörten Ebene, frei von großen Bäumen und Bergen, werden immer leichte Lüftchen wehen. Auf der Oberfläche des Wassers der See liegt wahrhaftig eine Weite von ungeteiltem Raum, welche natürlicherweise alle möglichen Arten von Winden erschafft. Wenn eine sanfte Brise weht, werden im Wasser des Ozeans kleine Wellen entstehen, die Spielraum schaffen für Blasen, Gischt und Schaum. Diese werden beim Aufsteigen zur Wasseroberfläche sichtbar und sind bald wieder im Wasser selbst verschwunden. Bei stärkerem Wind werden die Wellen größer und steigen höher auf, um natürlich wieder zu verschwinden wie zuvor. Die Wellen, Blasen, Gischt usw. sind somit von der Stärke der Winde abhängig, die sich auf der glatten, unbewegten Oberfläche des Seewassers abspielen. Genau das gleiche ist der Fall mit unseren geistigen Gedanken. Die Luft die ständig in unseren Nasenlöchern in Form der Atmung spielt (ein- und ausgehend), hat ihr Entstehen in der Region unseres Nabels, fließt durch die Nasenlöcher aus und wird wieder eingesaugt. Das ist es, was alle möglichen Arten von Gedanken in den Geist einschwemmt; entweder gute, schlechte oder neutrale, oder sanfte oder gewalttätige und so weiter. Diese erheben sich und verschwinden, wie die Wellen und Blasen des Ozeans.
 
Lasst uns nun damit fortfahren zu untersuchen, wie man die Tätigkeit des Geistes, der von der Natur des Windes ist stoppen kann.
 
Wenn eine Kobra, die in einem Ameisenhaufen lebt, daraus heraus späht, mit der Absicht herauszukommen und einen Mann in der Nähe erblickt, fürchtet sie sich natürlicherweise und zieht sich wieder zurück. Sie wird diesen Vorgang, sagen wir alle zehn Minuten wiederholen und wenn der Mann immer noch da ist, wird sie im Loch bleiben und nicht herauskommen. Aber, wenn er gegangen ist, wird sie natürlicherweise ins Freie herauskommen und herumstreifen.
 
Der Nabel kann als Ameisenhaufen angesehen werden und die Atmung als die Schlange. Im Fluss der Atmung nehmen alle Gedanken ihren Aufstieg und sinken wieder nieder. Die Gedanken bilden das, was "Geist/Gemüt" genannt wird. Die Gedankenwellen steigen von ihrem Ursprung, aus der Leere der Nabel-Region auf, ebben wieder ab und beginnen wieder zu fließen: Dies lässt verschiedene unterschiedliche Gedanken in schneller Abfolge entstehen, z.B. solche wie "die Einkaufsstraße sollte aufgesucht werden" oder "diese und jene Artikel sollten gekauft werden" und so weiter. So steigen die Gedankenblasen durch die Wellen der Atmung auf und werden wieder eins damit. Was sind dann die Mittel um dieses Aufsteigen der Blasen zu stoppen?
 
Genau wie in dem Beispiel die Schlange durch die Gegenwart des Mannes am Eingang des Lochs dazu gezwungen wurde drinnen zu bleiben, sollten die Gedanken auch so gezügelt werden, wenn sie ihren Anfang im Nabel nehmen wollen und verhindert werden, dass sie sich weiter ausbreiten.
 
Wenn beispielsweise der Einfall einkaufen zu gehen hervorkriecht und der erste Buchstabe "e" von "einkaufen gehen" aus seinem Entstehungsort hervorlugt, sollte wir durch Innenschau den Geist auf den Nabel fixieren und entschlossen "Stopp" - "an Deinem Ursprungsort" befehlen und ihn so im Keim ersticken. Wird dies praktiziert, können alle Sinne beherrscht werden, so wie die Untertanen von einem unangefochtenen Herrscher.
 
Die "Jnana Vashishtham" ist uns Autorität in diesem Punkt.
 
Folglich sollte der unreine Geist, der voller Wünsche nach den vergänglichen Freuden der Welt ist, gereinigt werden durch "Atma Jnana" - wirkliches Wissen von wahren Natur des Selbst (der Seele) - und der Geist wird im Anschluss daran nie wieder der Weltlichkeit nachlaufen, welche illusionär und vergänglich ist.
 
Sobald der Geist zum Stillstand kommt wird die Atmung aufhören und mit ihr alle Sinne deaktiviert werden und ihre Arbeit einstellen, d.h. die Ohren werden nichts hören, die Nase wird nichts riechen und die Augen nichts sehen, noch wird die Haut Berührung fühlen, mit dem Resultat, dass die Seele wieder ganz bei sich selbst ist, frei von den Fesseln des verschwörerischen Gemütes und seiner Gesellen und die Person wird in Samadhi aufgehen und sich so der unvergleichlichen Seligkeit Brahmans erfreuen.
 
Der Nabel, von dem das Atmen seinen Ursprung nimmt, wird "Chidakasham" (Kleine Leere) genannt.
 
Die weiterführende Erklärung wird auf der folgenden Seite gegeben mit dem Bild der drei Hände im "Chinmudra", die alldurchdringende höchste Leere symbolisierend, welche durch den von Zeigefinger und Daumen gebildeten kleinen Kreis dargestellt wird.
 
Hefte Deinen Geist an diesen kleinen Kreis, der sich dazu mit geschlossenen Augen im Nabelbereich vorgestellt wird, und verweile so in "Nishtha" für ca. eine Minute, d.h. ohne irgendwelchen Gedanken zu gestatten hervorzukommen und erfreue Dich am Erfahren dieses Zustandes und sieh was geschieht. Das ist das wahre Geheimnis von "Nishtha". Dieses nicht wissend, fangen die Leute dann entweder an heilige Worte zu murmeln (Japa) oder sie denken einfach nur an sie, welches wirklich so gut wie nutzlos ist. Bitte beachte das.

 
Konzentration des Geistes in der Leere (im Kreis gebildet durch Daumen und Zeigefinger)

Nebenstehend finden sich die Darstellungen von drei Händen mit kleinen Kreisen, jeweils gebildet durch Daumen und Zeigefinger (die sich jeweils so vorgestellt werden sollen, dass sich dieser kleine Kreis direkt im Nabelbereich befindet).
 
In der mittleren befindet sich dort "Ka", der erste Buchstabe des Wortes "Einkaufen" in Tamil. Wenn es aus dem NabelChidakasha Hand hervorkriecht, konzentriere Deine Aufmerksamkeit auf den Buchstaben "Ka" in der Nabelregion und sage entschlossen Stopp, Du! Geist! Wohin willst Du wandern? und sofort wirst Du sehen, dass der Geist innehält. Das Auge z.B. wird ein Objekt am Tage nur im Sonnenlicht wahrnehmen können bzw. nachts durch das Lampenlicht. Das bedeutet, dass das Augenlicht sich mit dem Sonnen- oder Lampenlicht mischen muss, bevor die Wahrnehmung stattfinden kann. Auf die gleiche Weise wird das Licht im geistigen Auge sich vermengen mit dem im hier betrachteten Chidakasha, mit dem Ergebnis., das das Licht aller Lichter - die alleinige Wahrheit (das Noumenon) - wird als Höchstes aufstrahlen und alle Phänomene verschwinden. Wir verweisen mit dieser Aussage auf die "Siva Prakasha" und "(Yoga) Vasishtham".
 
Wenn das, was dem Geist am meisten als reizvoll erscheint, entschlossen aufgegeben wird, ist das so, wie Geist und Unwissenheit zusammen vernichtet zu haben.
 
Wenn der Geist Sinnesobjekten nachrennt, wird er natürlicherweise enttäuscht und fühlt sich unglücklich. Aber, wenn er beruhigt wird, verschwinden der Schmerz und das Unglücklich sein. Ihr solltet deshalb alle darauf achten, freiwillig Eure Aufmerksamkeit auf den ersten Buchstaben zu konzentrieren, bevor es zum Aufsteigen der Gedankenwellen kommt und damit diese unterbinden. Wenn dies getan wird, verschwindet die Form des Buchstaben, damit der inhaltslosen Leere (wie in der unteren Hand) Platz machend. Beide, Geist und Sicht werden dann zu gegebener Zeit im unendlichen Raum verschmelzen, eins mit ihm werden und damit zur Erkenntnis der Absoluten Einheit (Erkenntnis der All-Einheit) führen.
 
Gib' Deine Liebe zu den vergänglichen Dingen auf und Du wirst fähig sein, das Unendliche zu erfassen. Der Geist ist das, was wie eine Luftspiegelung zwischen dem ewig-seienden Brahman (das Noumenon) und den unwirklichen Erscheinungen des Universums spielt. Mit eingeschaltetem Geist, erscheint es als das Universum der Objekte und wenn es ausgelöscht ist, ist es Wissen / Bewusstsein, wahr und unbedingt.Der Geist /das Gemüt ist somit der Unheilstifter, die Ursache aller bösen Sinneswahrnehmung und Bedingtheit. Jene, die diese geheime Lehre verstehen und gewissenhaft praktizieren brauchen keine vedischen Bücher zu studieren noch haben sie es nötig Predigten und Vorlesungen über Religion zu hören. Lösche das Gemüt aus und wahre Seligkeit entsteht. Bitte erlangt und erfreut Euch an solcher Seligkeit. Jenen, welche die Methoden, die in diesem Buch gelehrt werden praktizieren, wird es möglich sein alle geistige Aktivität zu beherrschen - genauso leicht und effektiv, wie ein schnell fahrender Expresszug gestoppt wird, wenn die Vakuumbremse /Notbremse angewandt wird.
 
Solltest Du, warum auch immer unfähig sein Dir das "Chinmudra" im Nabelbereich vorzustellen, kannst Du damit beginnen Deinen Geist auf die Hand und den kleinen Kreis zu konzentrieren, der durch Daumen und Zeigefinger gebildet wird, so wie es im folgenden Kapitel beschrieben wird.
 
 
Konzentration des Geistes im Chidakasha der Hand
 
Schließe die Augen, habe geistig die obige Darstellung zwischen Deinen Augenbrauen und konzentriere Deine Aufmerksamkeit darauf. Der Geist wird sich leicht dort niederlassen. Achte darauf, das die Aufmerksamkeit nicht von der kreisförmigen Leere abschweift; nach ein paar Minuten werden die Finger von Deinem geistigen Blick entschwinden und Du wirst Dich selbst vergessen.
 
Diese Art von Vergessen wird in yogischer Sprache "Schlaf im Wachzustand" oder "Seligkeit im schlaflosen Schlaf" genannt.
 
Für jene, die auch das zu schwierig finden, werden wir im nächsten Kapitel eine andere Methode vorschlagen, mit Hilfe des Bildes des offenen Mundes. Bitte versucht es. Wir sind uns sicher, dass jeder Leser mittels einer dieser drei Methoden erfolgreich sein wird und dadurch volle Kontrolle über den fließenden Geist erlangen wird. Herausgegeben haben wir diese einfachen Methoden rein aus unserer eigenen Erfahrung und den yogischen Fähigkeiten, die durch beständige Übung erlangt wurden. Praktiziere dies mit Beharrlichkeit und Dein Geist wird aufhören zu arbeiten, früher oder später. Es gibt keinen Grund zu Verzweiflung. Mit dem Stillstehen des Geistes wird mit Sicherheit wahre göttliche Seligkeit einsetzen....
 

 
Der Prozeß der Geisteskontrolle an einem Beispiel erläutert

Auf der gegenüberliegenden Seite Nr. 404 ist das Foto des Autors zu finden, bequem in "Siddhasana" sitzend, mit geschlossenen Augen und den oberen Teil der Zunge so weit hochgezogen um das Gaumenzäpfchen zu berühren.Du musst es ebenso machen. Wenn die Sitzstellung nicht möglich ist, kannst Du eine andere bequeme Stellung einnehmen, welche technisch als "Sukhasana" bezeichnet wird. Der Mund sollte so weit offen sein, wie es natürlicherweise nötig ist, damit die Zungenspitze das Gaumenzäpfchen berühren kann. Bitte beachte die Position vom Mund des Autors auf dem Foto. Mit der Zunge in dieser Stellung, konzentriere Deinen Geist auf die Nasenspitze. Dadurch werden sich die Pupillen der Nasenwurzel zuwenden.
 
Die Ausführung den Geist wie beschrieben mit dem offenen Mund zu beruhigen wird somit die Geistestätigkeit stufenweise abnehmen lassen bis sie schließlich auf Null geht. An diesem Punkt werden zeitweilig verschiedene Phänomene von sich verändernden Farben vor unserem geistigen Auge erscheinen. Du solltest sie nicht beachten. Nach einiger Zeit wird die Wahrnehmung der Nase verschwinden, ebenso das Bewusstsein von Deinem Körper und seiner Umgebung; Du wirst Deine Individualität vergessen und in Versenkung sein wie eine Marmorstatue. dies wird genannt "Seligkeit des schlaflosen Schlafes" oder "Nirvikalpa Samadhi". "Nirvikalpa" bedeutet die Abwesenheit von Erinnerung bzw. Vergessen. Auf dieser Stufe wird die Atmung ebenfalls aufhören. Mit dem Wiedereinsetzen des weltlichen Bewusstsein wird auch das Atmen wieder einsetzen. Du solltest aber nicht versuchen zu beobachten, ob die Atmung ausgesetzt hat, da sobald Du diese Idee aufkommen lässt, die Atmung wieder beginnen wird; weil Atmung und Gedankenwellen Hand in Hand gehen.
 
Wir empfehlen deshalb jedem Lesenden dieses Buchen, ob Bruder oder Schwester, sich in ein abgeschlossenes, gebührend mit gutem duftenden Räucherwerk gereinigtes Zimmer zurück zu ziehen. Sitze dort, nach Norden blickend in einer bequemen Sitzposition, auf einer sauberen Holzplatte, ca. 5 cm hoch, mit einem Antilopenfell und einem weißen Tuch bedeckt und beginne wie vorher beschrieben zu praktizieren. Wir versichern von Herzen, dass der Geist dann zur Ruhe kommen wird, so sicher wie der Nacht der Tag folgt. Deine eigene gewonnene Erfahrung wird unsere Aussage bestätigen. Du solltest, wie auch immer, diese Praxis nicht an einem offen zugänglichen Ort versuchen, oder dort wo äußere Störungen und Getümmel den Geist ablenken werden. Abgelegene Orte, frei von öffentlicher Frequentierung, alte abgelegene Tempel, heilige Orte, wo großartige Menschen Bußübungen durchführten, Felshöhlen, und ähnliche Rückzugsorte sind von den Veden und Yogins als die richtigen Orte für Sadhakas (spirituell Praktizierende) empfohlen worden.Wenn dies nicht ohne weiteres erreichbar oder vorhanden ist, dann kannst Du auch einen kleinen dunklen Bereich deines Hause abtrennen und darin praktizieren. Halte den Geist im Zaum, unterhalte keine Gedanken und sitze still und du wirst den Zustand von Samadhi oder Kontemplation erreicht haben. Um dieses Ziel der absoluten Beherrschung des Geistes zu erreichen, haben sich große Männer und Könige der Vergangenheit in die Wälder zurückgezogen. Sie errichteten dort Einsiedeleien aus Zweigen und Blättern, lebten von Früchten, Wurzeln und Blättern, gaben alle Rituale, Mantras und Formen der Anbetung auf und praktizierten beständig und stufenweise das Zurückziehen des Geistes, völlig ungestört durch das Lärmen der Welt. Nach einer entsprechenden Zeit vergaßen sie ihre Persönlichkeit und ihre äußere Umgebung, fielen in in die Tiefenkontemplation, technisch als "Samadhi" bekannt und erhoben sich zur höchsten Seligkeit des Selbst, sich dadurch Langlebigkeit und Freiheit von Krankheit und Schmerz sichernd. Wenn sie nach einem langen Zeitraum ihre Augen öffneten, waren ihre Bärte, Haare und Nägel lang gewachsen und ihnen wurde die Bezeichnung Heilige, "Rishis" (Seher), "Mahatmas" (große Seelen) usw. gegeben.Um es auch den Haushältern (den Familien lebenden), sogar in ihrem eigenen Zuhause zu ermöglichen, diesen Zustand der Ekstase zu erfahren, haben wir uns erkühnt der Welt, dieses (Buch) " Identität von Seele und Gott - das Geheimnis des Vedanta" heraus zu geben. Aus diesem Grund haben wir auch unseren Wohnort nach Bangalore verlegt .

- Ende -

*Was ein Ende ist, ist eigentlich neues Beginnen

 
 
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